Peterstraße 5 (2. Stock)
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Nächster Praxisurlaub
Urlaub 2020:
16.3.-27.3.
22.5.
8.6.-12.6.
20.7.-31.7.
5.10.-16.10.

Begleitende Maßnahmen bei Psychotherapie

Es ist in der Regel sinnvoll, begleitend zur Psychotherapie eine Entspannungstechnik zu lernen und gut zu beherrschen, um eine Möglichkeit zu haben, sich selbst zur Ruhe zu bringen und dem durch die seelische Erkrankung gestressten Körper und Geist Erholungspausen zu gönnen. In meiner Praxis biete ich Anleitungen zur progressiven Muskelentspannung nach Jacobson, zum Autogenen Training und zur Atementspannung, die bei Bedarf in Einzelsitzungen durchgeführt werden können. Das Entscheidende ist, die Entspannungsform zu finden, die am besten zu einem selbst passt. Das kann auch Musik, Bewegung, Meditation, Tai Chi oder Qui Gong sein, die sich in Kursen der Volkshochschule oder manchen Sportvereinen lernen lassen.
Bei Bedarf arbeite ich auch gern mit imaginativen Verfahren wie z.B. Phantasiereisen oder dem katathymen Bilderleben. Hierbei werden stärkende, schutzgebende oder tröstliche innere Bilder in einer Art Tagtraumtechnik entwickelt, die in der Seele eine starke heilsame Wirkung entfalten.
Insbesondere bei Patienten/Patientinnen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Borderline-Erkrankung stehen oft die Folgen körperlicher und seelischer Gewalterlebnisse im Vordergrund, nämlich quälende Erinnerungsbilder und Gefühlszustände, sogenannte „Flashbacks“. Hier ist es nötig, u.a. mit imaginativen Verfahren Fertigkeiten zur Kontrolle dieser Gefühlszustände zu erlangen und mittels positiver innerer Bilder ein inneres Gegengewicht zu den Traumatisierungen zu schaffen.
Empfehlenswert ist es, begleitend zur Therapie mit Selbsthilfeprogrammen, meist auf der Basis der kognitiven Therapie, eigenständig zu arbeiten. Hier gelingt es, beeinträchtigende Denk- und Gefühlsmuster zu erkennen und neues, angemessenes Verhalten in kleinen Schritten einzuüben. Solche Programme sind erprobt bei Angststörungen, sozialer Phobie, Depressionen und emotionalen Problemen, sowie bei Borderline-Erkrankung.
Durch Hirnforschung nachgewiesen sind auch die positiven Effekte einer regelmäßig (mehrmals pro Woche) praktizierten Ausdauersportart. Durch verschiedene Stoffwechseleffekte und Endorphinausschüttung erfolgt bereits nach 6-8 Wochen eine emotionale Stabilisierung, die dem Effekt eines niedrig dosierten Antidepressivums vergleichbar ist. Noch günstiger – besonders bei Depression – ist es, diesen Sport tagsüber draußen durchzuführen, denn die tagsüber erreichte Lichtintensität ist jeder Lichttherapie mit Kunstlicht deutlich überlegen. Auch die Wiederherstellung verschiedenen Lebensrhythmen wie Schlaf /Wachrhythmus, Tagesstruktur, regelmäßige Mahlzeiten haben in der Depressionsbehandlung als Begleitmaßnahmen ihren Platz.

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